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Rauchen und Schwangerschaft

Dass Rauchen dem menschlichen Körper immer schaden kann, ist ja längst kein Geheimnis mehr. Vielen werdenden Müttern fällt es durch die anfänglichen körperlichen Umstellungen, die Übelkeit und Geruchsempfindlichkeit leicht, für die Gesundheit Ihres Babys auf die gewohnten Zigaretten zu verzichten.

Doch manchmal ist die Sucht stärker, sind die - oft langjährigen - Gewohnheiten nicht so leicht aufzugeben.

 

 

Gerade wenn die Schwangerschaft aus heiterem Himmel eingetreten ist und sich nicht ein lang ersehntes Wunschkind eingefunden hat, geraten werdende Mütter besonders unter Druck, sind nervös, ängstlich und beunruhigt über die Veränderungen, die jetzt auf sich zukommen. In diesen Zeiten großer Umstellungen schaffen sie es nicht, auch noch mit dem Rauchen aufzuhören, werden aber gleichzeitig von großen Selbstvorwürfen oder gesellschaftlichem Druck geplagt.

 

Vielleicht finden Sie hier bei unseren Vorschlägen und Tipps Hilfe, sich vom Laster Rauchen zu befreien:

Motivation
Sorgen Sie dafür, dass Sie echte Motivation für sich finden und nützen Sie die hervorragende Gelegenheit dieses Neubeginns für Ihr Vorhaben: Ihr neues Leben als Mutter!
Gerade bei Beginn der Schwangerschaft fällt Ihnen dies vermutlich leichter als sonst, denn in den ersten Wochen entwickelt Ihr Baby die wichtigsten Körperanlagen. Jubeln Sie die Nachteile des Rauchens für sich selbst hoch, schreiben Sie sie auf, damit Sie sich diese in kritischen Fällen rasch vor Augen führen können.

Muster erkennen und auflösen
Finden Sie heraus, was Rauchen für Sie bedeutet. Wenn Sie ehrlich mit sich selbst sind, werden Sie überrascht sein, welche tiefgreifenden Verhaltensmuster sich in der Raucherinnenzeit aufgebaut haben. Wenn Sie erkennen, dass das Rauchen für Sie vielleicht ein Ventil ist, um Ärger "rauszublasen" oder eine "Stütze", wenn Sie ängstlich sind, etc. wird es Ihnen leichter fallen, diese Muster aufzulösen.
Eruieren Sie, welche Gewohnheiten Sie mit dem Rauchen entwickelt haben und verändern Sie diese ganz bewusst durch neue, gesündere Rituale.
Wenn Sie beispielsweise morgens zum ersten Kaffee die erste Zigarette "brauchen", ersetzen Sie diese Gewohnheit einfach durch eine Tasse Kräutertee oder ein Müsli mit frischem Obst. Wenn Sie beim nächsten Ärger die übermächtige Sehnsucht nach einer Zigarette verspüren, machen Sie stattdessen eine der Yoga-Übungen aus Ihrem Kurs, atmen Sie bewusst in ihren Bauch oder finden Sie eine für Sie passende Alternative als Ersatz.

Stress
Es ist hilfreich, das Ende Ihrer Raucherinnenkarriere in eine stressfreie Zeit zu legen. Das trifft sich gut, denn auch Ihr Körper (und Ihr Baby) mögen Stress jetzt gar nicht. Feiern Sie also mit Ihrer letzten Zigarette einen neuen Anfang und gehen Sie radikal gegen Stressfaktoren vor! Sie werden verblüfft sein, zu welch tiefgreifenden Veränderungen Sie damit kommen können.
Nehmen Sie hier nötigenfalls auch Hilfe in Form von Beratung oder Workshops und Kursen an: Gerade zum Thema Stressabbau und -vermeidung finden Sie viele Angebote. Auch Methoden wie Autogenes Training können hier hilfreich sein!

Naschen
Viele Menschen haben die größten Probleme mit dem vollautomatisierten Griff zur Zigarette, der dann in anderen Ersatzbefriedigungen wie Schokolade & Co mündet und sich in deftigen Gewichtszunahmen äußert. Sorgen Sie vor: Mit einem Gemüseteller, der allzeit bereit auf Ihrem Tisch steht, mit Obststücken und ähnlichem. Wenn Ihr Ersatz süß sein muss, sind vielleicht die bunten Bio-Gummibärli das Richtige für Sie?

Frischluft
Bauen Sie in Ihren Tagesablauf einen ausgiebigen Spaziergang ein, tanken Sie frische Luft - unabhängig von der Jahreszeit. Machen Sie sich immer wieder bewusst, wie gesund Sie (und Ihr Baby) jetzt leben!

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Hier einige Therapiemöglichkeiten, die Ihnen helfen können rauchfrei zu leben:

  • Biofeedback
    Mittels Biofeedback und einer Kombination aus weiteren Methoden gelingt es vielen Menschen in erstaunlicher Zeit, auf das Rauchen zu verzichten
    Link:
    Karin Aichinger
  • Autogenes Training
    Das Autogene Training leitet sich aus der ärztlichen Ruhehypnose ab und kann ebenfalls erfolgreich bei der Raucherentwöhnung eingesetzt werden. Nicht zuletzt durch die so genannte "Formelhafte Vorsatzbildung". Dieses Training muss, wie auch die Hypnose, von einem/einer TherapeutIn vermittelt werden, die Übungen führen Sie dann daheim selbst weiter.
    Link:
    Brigitte Brettenthaler, dipl. Entspannungstherapeutin

  • Akupunktur
    Nach altem chinesischen Verfahren stechen AkupunkteurInnen in die "Suchtpunkte" des Ohrs. Dort verbleiben die Nadeln eine Zeit lang. Die Akupunktur dämpft bei RaucherInnen die Gier und mildert die Entzugserscheinungen.
    Links:
    Akupunktur.at
    Akupunktur.org

  • Raucherentwöhnungsprogramm
    Die NÖGKK bietet zusammen mit dem Nikotininstitut NÖ ein kostenloses ambulantes Entwöhnungsprogramm an
    Links:
    NÖGKK
    NÖ Nikotininstitut

  • Hypnotherapie
    Hypno-systemische Beratung ist eine wirkungsvolle Kombination aus systemischer Familientherapie und Hypnotherapie
    und umfasst Methoden, um in einer leichten bis mittleren Trance Lösungen zu finden, die man aus dem Alltagsbewusstsein heraus nur schwer finden kann und soll auch in 1-3 Hypnosesitzungen sehr gut geeignet sein, sich das Rauchen abzugewöhnen.
    Links:
    Lilo Wöginger

    Peter Stöger

  • Allen-Carr-Methode
    Der Bestseller-Autor Allen Carr fördert in seinen Büchern bei den RaucherInnen schrittweise die Einsicht aufzuhören. Die RaucherInnen sollen mit dieser "Easyway-Methode" zu einem selbst gewählten Zeitpunkt zur NichtraucherIn werden. Es werden die Mythen rund um die Zigarette abgebaut, aber kein Kommentar über die Gesundheitsrisiken des Rauchens abgegeben.
    Die Philosophie lautet: Wenn die Ex-RaucherIn die Zigarette nicht mehr für wertvoll hält, verspürt sie auch keine Lust mehr. Horrorstorys sind tabu. Die "junge Nichtraucherin" vermisst nichts.
    Link:
    Allen Carr's Website

 

 
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Autorin:
Lilly Dippold

Persönlichkeitsanalyse
Psycholog. Astrologie
 
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