Wohl keiner Frau fällt es leicht, die Entscheidung für eine Abtreibung zu treffen, doch die Verantwortung für das Leben eines Kindes bleibt letztlich in Ihren Händen und so sollten sich diverse Moralisten nicht anmaßen, über die reifliche Entscheidung einer Frau zu richten.
Wie wird ein Schwangerschaftsabbruch durchgeführt?
"Pille-danach"
Wer Angst hat, dass eine Liebesnacht womöglich nicht ohne Folgen bleiben könnte, kann mit dieser "Notfallspille" bis zu 3 Tage nach dem Verkehr die verabsäumte Verhütung nachholen. Diese Pille blockiert den Eisprung bzw. das Einnisten des Eis bis zu 72 Stunden nachher. Eine bereits bestehende Schwangerschaft lässt sich allerdings damit nicht abrechen.
www.pille-danach.at

Medikamentöser Abbruch
Bis zur 7. SSW können Sie sich für einen medikamentösen Abbruch mit dem Medikament Mifegyne® entscheiden. Dieses hebt die Wirkung des Gelbkörperhormons (Progesteron) auf und führt damit zu einem Abbruch, der einem Abortus ähnelt. Der Prozess dauert einige Tage und ist in 98% aller Fällen erfolgreich.
www.mifegyne.at

Chirurgischer Abbruch
Entweder unter örtlicher Betäubung des Muttermundes oder unter Vollnarkose wird die Schwangerschaft und die Gebärmutterschleimhaut abgesaugt. Zum Schluss wird mittels Ultraschall kontrolliert, dass die Gebärmutterhöhle leer ist. Der Eingriff dauert insgesamt nur einige Minuten. Direkt nach der Behandlung können kurzfristig Krämpfe im Unterbauch auftreten, ähnlich wie bei einer Regelblutung. Diese entstehen dadurch, dass sich die Gebärmutter nun wieder zusammenzieht und vergehen für gewöhnlich ebenso rasch wie die Blutung.
www. gynmed.at
www.prowoman.at
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