Die Gefahr einer Hirnblutung steht hier an erster Stelle, aber auch eine Lungenfunktionsstörung und natürlich ein generell hohes Infektionsrisiko durch ein noch nicht fertig ausgebildetes Immunsystem zählen zu den Sorgenmachern von betroffenen Eltern.

Die Schulmedizin kennt einige Risikofaktoren einer Frühgeburt:
- zarte Mütter mit einem Gewicht unter 55kg
- mütterliche Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Nierenerkrankungen, Bluthochdruck
- Präeklampsie (schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck)
- starker Nikotin- und/oder Alkoholkonsum
- vorzeitige Wehen
- Mehrlingsschwangerschaften
- Polyhydramnion (zuviel Fruchtwasser) oder zuwenig Fruchtwasser
- div. Gebärmutteranomalien (z.B. Myome, ...)
- Chlamydien-Infektion und andere Vaginalinfektionen
- Gebärmutterrisse
- Cervixinsuffizienz
- vorzeitiger Blasensprung
- frühere Früh- oder Fehlgeburt(en)
Gleichzeitig gibt es einige Möglichkeiten, das Risiko zu minimieren. Stets werden Ihre medizinischen BetreuerInnen alles versuchen, das Baby so lange wie möglich in seiner mütterlichen Wohnstube zu halten, wo es einfach am besten geschützt wachsen und gedeihen kann:
- Bettruhe, um den Druck auf den Muttermund so gering wie möglich zu halten; in manchen Fällen liegen Frauen im Krankenhaus aus diesem Grund sogar in etwas schief gestellten Betten
- Wehenhemmer, um vorzeitige Wehen einzudämmen
- Ruhe, Vermeiden Sie möglichst jede Aufregungen und Stress
Linktipps zum Thema:
Club der Frühchenmamis
Frühchen-Netz.de
Frühchen.de
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