Was können Mamis tun, um Babys die Zahnungsphasen so leicht wie möglich zu machen?
Kühlen
Viele Babys nehmen in diesen Phasen gerne alles an, womit sie ihr entzundenes, schmerzendes Zahnfleisch ein bisschen beruhigen können. Zu kaufen gibt es "Beissringe", die Sie im Kühlschrank lagern können, bevor Sie sie dem Baby zum Nagen zur Verfügung stellen.
Auch Karotten aus dem Kühlschrank sind hier gut geeignet. Vorsicht, dass das Baby nicht versehentlich ein Stück davon verschluckt (das gilt übrigens auch für die Brotrinden, die oft von Oma als Tipp überliefert werden)!
Homöopathie
In der Apotheke erhältlich ist eine Mischung aus homöopathischen Mitteln unter dem Namen Osanit, das vielen Kindern auch hilfreich ist.
Bitte achten Sie auf die Dosierungsanweisungen auf der Verpackung. Wenn Ihr Baby sich nicht beruhigt, benötigen Sie ein anderes Mittel - konsultieren Sie dann eine/einen erfahren(e) HomöopathIn!
Homöopathie wirkt nicht nach dem Prinzip "je mehr desto besser". Das Gegenteil ist der Fall!
Wenn Ihr Kind eine heiße rote und eine weiße kühle Backe hat wird ihm das Mittel Chamomilla wahrscheinlich helfen (verabreichen Sie dies aber bitte NUR bei diesen Symptomen!), eine einmalige Gabe vor dem Schlafen reicht meist aus!
Eine falsche oder zu häufige Gabe dieses Mittels führt genau zu jenen Symptomen, die Sie eigentlich damit bekämpfen wollen!
Naturheilkunde
Zu den tradtionellen Tipps aus der Naturheilkunde zählt die Veilchenwurzel. Diese erhalten Sie im guten Reform- oder Naturwarenhandel.
Beginnen Sie mit der Zahnpflege schon, wenn die ersten Zähnchen durchgebrochen sind und machen Sie das abendliche Zähneputzen zum Teil des Schlafengehen-Rituals. So wird die tägliche Zahnpflege von Anfang an zu einem selbstverständlichen Teil der abendlichen Hygiene und Ihr Kind gewöhnt sich leichter. Ausserdem halten Sie die kleinen Milchzähne sauber und gesund!
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