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Trotz allem Liebe auf den ersten Blick!

Mein Geburtstermin war der 12. Februar. Die Schwangerschaft war ein Traum, keine Übelkeit, kein Erbrechen, keine Vorwehen.

Am 7. Februar in der Früh spürte ich ein leichtes Ziehen im Unterleib, und ich wußte sofort, dass es los geht.

Die Wehen waren zuerst alle 10 Minuten, dann alle 3 Minuten, dann erst wieder nach einer Stunde, also sehr unregelmäßig. Nun wird es 21. Uhr, und ich fuhr ins Krankenhaus.
Der Muttermund war 1cm erst offen und daher wurde ich wieder nach Hause geschickt.
Um 23 Uhr ca. waren die Wehen zwar schon recht heftig und alle 5 oder sechs Minuten.
Ich wurde wieder untersucht, und der Muttermund war ca 2cm offen. Ich mußte aber schon im KH bleiben. Ich hatte ganze Nacht heftigste Schmerzen und gegen 2 Uhr früh ein Schmerzmittel verlangt, was allerdings nicht lange anhielt. So es wurde 8 Uhr früh, der Kleine war immer noch nicht da und ich war schon fix und fertig.

Um 10 Uhr rieten mir die Ärzte zu einer PDA. Die lehnte ich aber ab, da ich höllische Angst vor Spritzen habe. Um 11 Uhr bettelte ich um diese PDA. Es war kaum mehr auszuhalten, diese Schmerzen. Der MUmu war erst 3 cm offen, nach etwa 27 Stunden.

Ich wurde dann in den Kreißsaal gebracht, und bekam um 12 Uhr die PDA. Die Schmerzen sind aber nur ein bisschen leichter geworden. Mir wurde sehr schlecht, ich musste mich 2-3mal übergeben, mein Mann musste mir im Kreißsaal andauernd die Sauerstoffmaske an den Mund halten, es war einfach die Hölle.

Nun nach ca 4 Stunden, um 16 Uhr, sagte man mit der Kleine kommt schon. Fehlalarm! Er kam ein Stück raus, dann rutschte er wieder hinein und das ging 1 bis 2 Stunden so.

Dann wurde mir ein Wehenmittel angehängt und die Wehen wurden immer schlimmer.
Es war mittlerweile 17:30. Ich hörte dann nur sagen: Wir brauchen Vakuum Pumpe.
Ich hatte sehr viel Angst, weil ich wusste, dass das die Saugglocke ist und die sehr sehr weh tut. Zwei Ärtzte hielten diese Saugglocke, ich wurde etwas aufgeschnitten, dass sie diese Saugglocke an den Kopf meines Kindes befestigen können. Dann sollte ich pressen, und die Ärzte zogen so stark sie konnten an. Doch beim ersten Versuch scheiterten sie und sie versuchten es noch mal.

Um 17:52 war es endlich soweit mein kleiner Schatz Marcel war auf der Welt, und ich war echt nach 34 Stunden Wehen und einem gebrochenem Steißbein am Ende meiner Kräfte. Doch Marcel geht es gut. Und man kann von großem Glück reden, dass meinem Kleinen nichts passiert ist, und er keine Schäden davon trug.

Ich wünsche so eine Geburt echt niemandem und wünsche Euch allen, die schwanger sind alles Gute. Ich bin mittlerweile wieder schwanger, und hoffe auf eine sanfte Geburt!

 

 
Herzlichen Dank für diesen schönen Geburtsbericht an Mama von Marcel.
 
 
 
 
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